Monster Hunter World: Iceborne – Was bisher geschah

15.08.2019 – 16:50

Am 6. September 2019 geht Monster Hunter: World mit Iceborne in die nächste Runde. Wer das Hauptspiel bereits durchgespielt und Jägerrang 16 erreicht hat, kann sofort durchstarten. Denn die Geschichte macht dort weiter, wo sie aufgehört hat. Ihr habt das Hauptspiel bereits vor längerer Zeit abgeschlossen und erinnert euch nicht mehr so recht, was bisher geschah? Kein Problem! In diesem Special fassen wir die bisherigen Story-Ereignisse chronologisch für euch zusammen.

Ihr seid noch mittendrin, das Geheimnis um den Zorah Magdaros zu lüften? Dann solltet ihr diesen Text aus Spoiler-Gründen vorerst meiden und euch zunächst einmal unser Iceborne-Top-10-Features-Special zu Gemüte führen, um zu sehen, dass es sich auf jeden Fall lohnt, dranzubleiben.

Aufbruch in die Neue Welt

Dreh- und Angelpunkt der Story von Monster Hunter: World ist die sogenannte Ältestenwanderung. Bei diesem Phänomen siedeln die mysteriösen Drachenältesten – sagenumwobene Monster – von der Alten Welt in die Neue Welt über. Früher geschah dies im Schnitt alle 100 Jahre. Jetzt aber findet das Naturspektakel alle zehn Jahre statt. Wieso, weshalb und warum, weiß jedoch niemand so genau. Fest steht nur, dass die damit einhergehenden Probleme und Risiken unkalkulierbar geworden sind.

 

 

Um Klarheit in die Angelegenheit zu bringen und Wege zu finden, die Monstermigration zu stoppen, entsendet die Forschungskommission der Alten Welt Expeditionen in die Neue Welt. Ihr selbst seid Teil der Fünften Flotte und sollt die bereits in der Neuen Welt gelandeten Einheiten bei Ihrer Aufgabe unterstützen.

Zunächst läuft alles nach Plan. Doch kaum die Küste der Neuen Welt erreicht, nimmt die bisher unproblematische Reise der Fünften Flotte eine dramatische Wendung. Ein Zorah Magdaros – eine Art wandelnder Vulkan – schält sich aus den Tiefen des Ozeans und reißt die Fünfte Flotte ins Verderben. Doch der Held und seine Begleiterin haben Glück im Unglück und schaffen es aufs Festland, wo sie wenig später Astera erreichen – die imposante Basis der Fünften Flotte in der Neuen Welt.

Da euer Alter Ego auf dem Weg nach Astera bereits viel Heldenmut bewiesen hat, dauert es nicht lange, bis man ihn damit beauftragt, einige Monster zu jagen, die der Fünften Flotte ein Dorn im Auge sind. Was folgt, sind viele spannende Kämpfe in immer neuen Szenarien. Gleichzeitig erhält die Forschungskommission auf diesem Weg mehr und mehr Hinweise zum möglichen Verbleib des Zorah Magdaros.

 

Wohin will der Zorah Magdaros?

Nach zahlreichen Einsätzen und der Entdeckung seltsamer Absonderungen kommt die Forschungskommission zu dem Schluss, dass der Zorah Magdaros seine Reise in die Neue Welt antrat, um hier an einem ganz bestimmten Ort zu sterben. Weil dies jedoch mit unkalkulierbaren Folgen für Astera einhergehen könnte, beschließt der Anführer der Basis, den Zorah Magdaros einzufangen.

 

 

Das Problem: Als es schließlich soweit ist und die Fünfte Flotte den Drachenältesten mit vereinten Kräften und mächtigen Waffensystemen in Ketten legen will, funkt ihnen ein anderes, mit allen Wassern gewaschenes Monster dazwischen. Der sogenannte Nergigante kämpft verbissen, löst die Halteseile des Zorah Magdaros und schafft es, seinem Artgenossen zur Flucht zu verhelfen.

Die hochmotivierte Fünfte Flotte kann dieser Rückschlag allerdings nicht aus dem Konzept bringen. Im Gegenteil: Man fasst neuen Mut und erkundet weitere Bereiche der Neuen Welt, um das wandelnde Lavamonster wieder aufzustöbern. Dabei wird schon bald klar, dass der Zorah Magdaros einen ungeplanten Kurswechsel vornahm und nun gedenkt, im sogenannten Everstream zu sterben.

Für das dahin siechende Monster wäre dies die Erlösung. Die Neue Welt jedoch würde dieses Ereignis nicht überleben. Hintergrund: Der Tod eines Drachenältesten dieser Größe würde gigantische Mengen an Bioenergie freisetzen, die dann wiederum eine unterirdische, nicht mehr zu stoppende Kettenreaktion lostreten.

Um genau diese Katastrophe zu verhindern, einigt sich die Fünfte Flotte darauf, den Zorah Magdaros aufs offene Meer zu locken. Hier nämlich würde die freigesetzte Bioenergie nicht unbedingt Tod und Zerstörung bringen, sondern vielmehr neues Leben erschaffen. Und genau so kommt es dann auch.

 

Das Gleichgewicht wiederherstellen

Allerdings ist die Gefahr für Astera damit noch nicht endgültig gebannt. Denn nach dem Dahinscheiden des Zorah Magdaros tauchen plötzlich veränderte Varianten besonders gefährlicher Bestien in Regionen der Spielwelt ein, in denen sie nie zuvor gesichtet wurden. Die Folge: Von einem Moment auf den anderen gerät die Balance der einzelnen Ökosysteme rund um Astera komplett aus den Fugen.

 

 

Die Jäger der Fünften Flotte erkennen diese Zusammenhänge Gott sei Dank recht schnell und packen das Problem bei der Wurzel, indem sie eine Region namens „Heimat der Ältesten“ aufbrechen und den dort wütenden Nergigante zur Strecke bringen. Klingt nach einem Happy End? Fast, denn als der Sieg zum Greifen nah scheint, feiert ein weiterer Drachenältester seinen großen Auftrifft und stellt die tapferen Jäger vor eine letzte große Herausforderung.

Womit wir wiederum bei Monster Hunter World Iceborne wären, welches die Geschichte nach genau diesem letzten Showdown spannend fortführt. Alles Weitere erlebt ihr ab dem 6. September 2019 auf PlayStation 4 und Xbox One! PC-Spieler hingegen dürften mit Iceborne ab Januar 2020 durchstarten.

Ihr wollt Iceborne schon vorab spielen und euch mit Gleichgesinnten treffen? Dann kommt zwischen dem 21. und 24. August 2019 auf die Gamescom nach Köln. Dort haben wir am Capcom-Stand in Halle 7.1 insgesamt 48 Anspielstationen aufgebaut, an denen ihr verschiedene Quests absolvieren könnt.